Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen Hyperhidrose | Ocean Clinic
Hyperhidrose

Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen Hyperhidrose

Die Hyperhidrose beschreibt die übermäßige Schweißproduktion. Mehr Schweiß zu produzieren als für den Körper notwendig ist, ist für die Patienten sehr belastend und kann zu sozialer Isolierung führen. Betroffene fühlen sich in der Öffentlichkeit sehr unwohl, da die Furcht, das Schwitzen nicht kontrollieren zu können, ein enormes Schamgefühl auslöst und die Schweißproduktion zusätzlich verstärkt. Zu den häufigen Problemen dieser Erkrankung zählen stark schwitzende Hände und Achseln, ein unangenehm markanter Körpergeruch (Bromhidrose) und sichtbare Flecken auf den Kleidungsstücken.

Es gibt verschiedene Verfahren, um die Hyperhidrose zu behandeln:

  • Botulinumtoxin (Botox®)
  • Operative Behandlung mittels einer Saugkürettage (Absaugen der Schweißdrüsen)
    • Fachbegriffe
    • Eingriffsdauer
    • Art der Narkose
    • Aufenthalt
    • Gesellschaftsfähig
    • Arbeitsfähig
    • Nachbehandlung

    Was Sie vor der Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen wissen sollten

    Was Sie vor der Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen Hyperhidrose wissen sollten. Ocean Clinic

    Bei der Ursache unterscheidet man die primäre (angeborene) von der sekundären (krankheitsbedingten) Hyperhidrose.

    Primäre Hyperhidrose: Es besteht eine sogenannte Überfunktion der Schweißdrüsen im vegetativen Nervensystem. Die Drüsen werden dadurch zu einer vermehrten Schweißproduktion angeregt. Diese Fehlfunktion ist genetisch bedingt und der Patient leidet unter der enormen Schweißproduktion.

    Sekundäre Hyperhidrose: Die Grundursache liegt in anderen Erkrankungen. Diabetes, Klimakterium, Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Übergewicht, bestimmte Medikamente aber auch Schmerzen, Angstzustände oder Stresssituationen können die Ursachen für eine übermäßige Schweißproduktion sein. Jede Körperregion kann durch übermäßiges Schwitzen betroffen sein. Hände, Achseln, Fuß, Kopf, Rumpf, Rücken und der Brustbereich sind vermehrt betroffen.

    Botulinumtoxin A (Botox®) kann wirkungsvoll an den schwitzenden Achseln, Händen oder Füssen eingesetzt werden. Durch das gleichmäßige Injizieren von Botox in die Haut wird die Nervenübertragung der Schweißdrüsen unterbrochen und die Schweißsekretion kann verhindert werden. 

    Die Botox-Behandlung ist kein operativer Eingriff und hat eine schnelle und hohe Erfolgsquote. Es sind mehrere nacheinander folgende Injektionen pro Region erforderlich und die Wirkungsdauer ist von der Dosis und der behandelnden Region abhängig. Vor der Behandlung werden wir die definierten Körperstellen mit einer Creme versehen, die als lokale Betäubung wirkt. Die Wirkungsdauer dieser Methode erstreckt sich in der Regel über 4-7 Monate.

    Die Saugkürettage stellt die operative Maßnahme bei übermäßigem Schwitzen in den Achselhöhlen dar. Dieser Eingriff kann in Lokalanästhesie oder leichter Sedierung (Dämmerschlaf) erfolgen.

    Die Schweißdrüsen werden mit dem Fettgewebe über kleine Inzisionen (Schnitte) in der Achselhöhle abgesaugt, wodurch eine Reduzierung der Schweißsekretion bis zu 50 Prozent erreicht werden kann. Die durch den Eingriff entfernten Schweißdrüsen können sich nicht mehr zurückbilden.

    Patientenbewertung

    I am very happy with the results. I would not hesitate to recommend Ocean Clinic to all my friends.

    C.S. (28)

    Botox: Bei der Behandlung durch Botox® ist keine Schonung notwendig. Der Wirkungseintritt erfolgt nach ca. 5 Tagen. In der ersten Woche nach der Behandlung sollten Sie auf Sauna und Sonnenbaden verzichten.

      Saugkürettage: Die Schweißbildung in der Achselhöhle bleibt in der ersten Zeit aus. Nach einigen Monaten muss damit gerechnet werden, dass die verbliebenen Drüsen wieder Schweiß bilden können und ein erneutes aber reduziertes Schwitzen auftritt. Der Behandlungserfolg kann erst nach mind. 6 Monaten beurteilt werden.

    Botox: Die Injektion von Botulinumtoxin A (Botox®) zeigt im Allgemeinen keine Nebenwirkungen. 

    Saugkürettage: Wundheilungsstörungen der Haut nach Stichinzisionen oder Hautdefekte sind sehr unwahrscheinlich, insbesondere bei Nicht-Raucher. Es kann ein Reduzierung des Haarwuchses auftreten.

    Der nächste Schritt

    Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen Hyperhidrose Nach der Operation und darüber hinaus. Ocean Clinic